Sei ein Saubermann!

Zugegeben, ich tue mich damit selbst oft schwer. Aber die Vorteile, die sich ergeben, wenn du Ordnung und Sauberkeit zu einer Priorität in deinem Leben machst, sind nicht von der Hand zu weisen . Das wirkt nicht nur attraktiv auf Frauen, sondern nützt auch dir selbst. Also pack an und werd‘ ein Saubermann!

Was genau macht einen Saubermann aus?

Als einen Saubermann bezeichne ich einen Mann, der Ordnung in allen Belangen seines Lebens hält. Das startet mit dem offensichtlichen, der Ordnung in seinem Haushalt. Der Saubermann ist hier vorbildlich und hält stets eine gewisse Sauberkeit und Ordnung aufrecht. Für den Saubermann endet das aber nicht in seinen eigenen vier Wänden. Er hält natürlich auch sein Auto in Schuss, so er denn eines hat. Das lässt sich natürlich auch auf ein Motorrad, Fahrrad oder sonstiges übertragen. Zu guter Letzt legt der Saubermann aber auch noch besonderen Wert auf seinen Arbeitsplatz und sorgt auch dort für Ordnung.

Wie werde ich ein Saubermann?

Kümmere dich vor allem regelmäßig um deine Sachen. Es wird immer dann besonders schwer, wenn du alles lange Zeit hast schleifen lassen und die Arbeit immer mehr wird. Wenn du stattdessen regelmäßig in kleineren Dosierungen Dinge abarbeitest, ist der momentane Aufwand gering. Eine Aufgabe, die sich schnell innerhalb von wenigen Minuten erledigen lässt, fängst du eher an, als eine, bei der du schon weißt, dass sich mittlerweile so viel angesammelt hat, dass du Stunden fürs Erledigen brauchst.

Wenn sich schon viel angesammelt hat und du dich deswegen mit dem Start schwer tust, hilft dir die gleiche Technik. Baue nicht unnötig Druck auf, indem du jetzt sofort alles hintereinander erledigen musst. Konzentriere dich lieber auf eine einzige Aufgabe oder teile eine größere Aufgabe in kleine auf, die du dann sukzessive abarbeiten kannst. Mir selbst passiert das öfter bei Bügelwäsche. Da die meist im Keller liegt, ist sie schnell aus den Augen und aus dem Sinn. Wenn ich dann irgendwann doch bügeln muss, weil mir schlicht und einfach die Hemden ausgehen, ist der Berg dann aber so groß, dass ich in der Regel unmöglich alles auf ein Mal schaffen kann. Ich konzentriere mich dann zunächst auf die Kleidungsstücke, die ich in nächster Zukunft direkt brauche. Damit fange ich an und bügele sie sofort. Den Rest bügle ich dann in den kommenden Tagen immer mal wieder, wenn ich Zeit dafür finde. Das kann manchmal etwas dauern, aber irgendwann ist der Berg weg. Dann heißt es wieder dran bleiben und sukzessive immer dann bügeln, wenn es genug aber noch nicht zu viel ist.

Wo soll ich anfangen?

Am besten fängst du deine Karriere als Saubermann in deinem Haushalt an. Überlege dir, was du in welcher Regelmäßigkeit tun musst und erstelle dir einen entsprechenden Plan. Wenn du es geschafft hast, hier zum Saubermann zu werden, sollten auch die anderen Felder kein Problem mehr darstellen.

Wie kann ich mich besser organisieren?

Da ich auch selbst gerne mal etwas vergesse, lege ich mir entsprechende Listen an, mit dem an was ich alles denken muss. Für tatsächliche Routineaufgaben ist das natürlich nicht unbedingt nötig. Wenn du die Aufgaben genug verinnerlicht hast und sie entsprechend auf Autopilot durchführst, brauchst du natürlich keine extra Listen führen und abhaken. Steht aber eine (seltenere) Aufgabe direkt und unmittelbar an, so trage ich sie mir auch konkret in meine To-Do-Liste für den kommenden Tag oder die kommende Woche ein. So stelle ich sicher, dass ich in den Wirren des Alltags auch nichts aus den Augen verliere.

Warum das Ganze?

Ich bin der festen Überzeugung, dass du dir durch die konsequente Umsetzung von Aufräumen und Saubermachen letzten Endes nur selbst etwas Gutes tust. Der erste und offensichtlichste Vorteil ist natürlich, dass dein Umfeld stets entsprechend gepflegt ist. Das macht nicht nur einen guten Eindruck auf andere, sondern auch auf dich selbst. Du fühlst dich selbst einfach wohler in deiner Umgebung und kannst dich auf die Dinge konzentrieren, die dir wirklich wichtig sind. Du reduzierst die möglichen Ablenkungen in deinem Umfeld.

Der zweite wichtige Punkt ist, dass du dir Selbstdisziplin antrainierst. Du lernst, bei wichtigen Dingen bei der Sache zu bleiben und sie mit der notwendigen Regelmäßigkeit durchzuführen. Das kann auch dein Selbstvertrauen stärken. Darüber hinaus hilft es dir, auch in anderen Bereichen deines Lebens eine ähnliche Disziplin zu generieren und am Ball zu bleiben, da du dein Verhalten einfach dahin übertragen kannst.

Nicht von der Hand zu weisen ist auch noch der dritte Vorteil, den du als Saubermann hast: Deine Sachen sind einfach gepflegt und halten länger. Klar sind das auch Gebrauchsgegenstände, die sich natürlich mit der Zeit annutzen. Aber mit guter und regelmäßiger Pflege halten die meisten Dinge einfach deutlich länger. Wenn zu zum Beispiel regelmäßig deine Schuhe pflegst, können sie mit ein paar wenigen Reparaturen sogar den Rest deines Leben halten.

Was sollte ich alles tun?

Welche regelmäßigen Reinigungs- und Aufräumarbeiten für mich als Saubermann so anfallen, habe ich dir im Folgenden zusammengestellt. Das Ganze natürlich ohne eine Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Saugen und Wischen
  • Staubwischen (auch Türrahmen oder auf Schränken)
  • Bäder und Toiletten reinigen
  • Abwaschen und Küche reinigen
  • Fenster putzen
  • Hauseingangstür und Briefkasten reinigen
  • Rasen mähen
  • Beete/Planzen pflegen
  • Fegen (außen) und Oberflächen reinigen
  • Streichen (Holz)
  • Unkraut entfernen
  • Auto außen waschen
  • Auto saugen
  • Auto wischen
  • Auto Lack, Kunststoffe und Gummi pflegen
  • Schreibtisch aufräumen
  • Dokumente abheften
  • Durchsortieren von Ablageordnern
  • Schränke durchsortieren und Unnötiges entsorgen (insb. Kleiderschrank)

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