Gute Vorsätze für 2019

Gute Vorsätze 2019

Hast du dir gute Vorsätze für 2019 gemacht? Ich halte gute Vorsätze für ein sehr ambivalentes Thema. An dieser Stelle möchte ich aber gerne darauf eingehen, warum ich gute Vorsätze prinzipiell für eine gute Sache halte.

Das Negative an guten Vorsätzen

Du kennst das wahrscheinlich. Alle machen sich zum neuen Jahr gute Vorsätze und nehmen sich so einiges vor, das sie in ihrem Leben ändern wollen. Doch du weißt auch, dass die meisten es nicht weit schaffen werden. Genau das ist auch der wesentliche Grund, warum ich gute Vorsätze sehr kritisch sehe. Die meisten Leute halten sich in der Masse sowieso nicht daran. Auch in der öffentlichen Diskussion wird immer subtil unterstellt, dass die tollen Vorsätze zwar schön und gut sind, dass man letztlich aber sowieso scheitern wird. Eigentlich schade.

Ich glaube, dass gerade dieser subtile Unterton oft dazu führt, dass man trotz guter Vorsätze innerlich schon aufgegeben hat. Im Umkehrschluss geht man dann natürlich nicht mit dem Elan an die Sache ran, der eigentlich nötig wäre. Die Folge ist, dass man nicht so weit kommt, wie man sich das eigentlich gedacht hat. Abzubrechen liegt nahe und wird sogar noch dadurch „belohnt“, dass man sich das ja sowieso schon gedacht hat. So hat man schließlich recht behalten. Immerhin. Aber das eigentliche Ergebnis, die Veränderung im eigenen Leben, bleibt leider aus. Zurück auf Null und wieder zurück in den alten Trott. Schade.

Das Positive an guten Vorsätzen

Dem Negativen gegenüber stehen aber definitiv die positiven Auspekte der guten Vorsätze. So ist es doch unbestreitbar, dass man sich mit den gemachten guten Vorsätzen eine Änderung im eigenen Leben erhofft. Das impliziert, dass man sich im Vorfeld Gedanken zu sich selbst und seinem Leben gemacht hat. Eine tolle Sache, denn man kann nur dann besser werden, wenn man seine Schwachpunkte identifiziert und sich vornimmt, diese gezielt zu verbessern.

Durch die Tatsache, dass man zum Jahreswechsel nicht der einzige ist, der sich gute Vorsätze gemacht hat und etwas ändern will, ergibt sich eine Art Boost. Insbesondere, wenn man seine Vorsätze bekannt gemacht hat (öffentlich, oder besser noch, vor Verwandten und Freunden) kommt man in eine Art Zugzwang. Die Tatsache, dass es allgemein üblich ist, sich zum Jahreswechsel Vorsätze zu machen, hilft dabei, dass das eigene Vorhaben von anderen akzeptiert und unterstützt wird. Jedenfalls mehr als zu jedem anderen Zeitpunkt im Jahr, zu dem man sich natürlich auch jederzeit gute Vorsätze setzen und diese verfolgen kann.

Mein Tipp für deine guten Vorsätze 2019

Wenn du bereits gute Vorsätze hast: Mach was draus! Lass dich nicht unterkriegen und bleibe dran. Meistens ist es hilfreich, wenn du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst. Es ist schon schwer genug, nur ein paar wenige (oder sogar nur eine große Veränderung von) Dinge(n) in deinem Leben zu ändern. Wenn du dich dabei übernimmst und dir zu viel auf einmal vornimmst, erhöhst du die Chance, doch zu scheitern. Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast, 6 Dinge in deinem Leben zu ändern, und nur bei einem scheiterst, kannst du das auch schnell auf alle deine anderen Vorsätze übertragen. Es kann sein, dass du schnell versucht bist, leicht alle guten Vorsätze wegzuwerfen. Solltest du dazu neigen, suche dir lieber die wichtigsten 2 oder 3 Punkte raus und gehe nur diese an. Wenn es gut läuft, kannst du zu einem späteren Zeitpunkt ja immer noch andere Dinge angehen.

Solltest du noch keine guten Vorsätze für 2019 getroffen haben, dann ist es jetzt noch nicht zu spät. Für gute Vorsätze ist es eigentlich nie zu spät. Setze dich also nochmal in Ruhe hin und überlege dir, was du ändern willst. Achte darauf, wie bereits oben erwähnt, dass du nicht zu viel auf einmal zu verändern versuchst. Gerade wenn du dazu neigst, beim Scheitern einer einzelnen Sache auch alle anderen Vorhaben hinzuwerfen.

Um deine guten Vorsätze auch strukturiert und ergebnisorientiert angehen zu können, rate ich dir, die großen Ziele in kleine Teilschritte zu unterteilen. Setze dir Meilensteine, was du nach einem Vierteljahr, nach einem halben Jahr und nach einem Dreivierteljahr erreicht haben willst. Überlege dir anschließend was du Woche für Woche (oder auch im 14-Tage-Rhythmus) dafür tun musst, um dieses Ziel zu erreichen. Das sind deine Action Steps, die du nun in deiner Wochenplanung berücksichtigen musst und deren Umsetzung entscheidend für deinen Erfolg ist.

Damit hast du erfolgreich den Grundstein für deine persönliche Entwicklung in 2019 gelegt! Jetzt heißt es dranbleiben und dich nicht von kleinen Rückschlägen abschrecken zu lassen.

Die 10 beliebtesten guten Vorsätze 2019

Falls du noch ein paar Anregungen benötigst, was du dir für das junge Jahr noch vornehmen könntest, habe ich dir hier nochmal die 10 beliebtesten guten Vorsätze für das Jahr 2019 aufgeführt.

1. Stress vermeiden oder abbauen

2. Mehr Zeit für Familie/Freunde

3. Mehr bewegen/Sport

4. Mehr Zeit für sich selbst

5. Gesünder ernähren

6. Abnehmen

7. Sparsamer sein

8. Weniger Handy/Computer/Internet

9. Weniger Fernsehen

10. Weniger Alkohol

https://de.statista.com/infografik/16460/gute-vorsaetze/

Fazit

Es ist nie zu spät für gute Vorsätze. Es ist immer die richtige Zeit, wenn du etwas verändern willst. Auch wenn du diesen Text mitten im Jahr gelesen haben solltest, warte mit den guten Vorsätzen nicht bis zum Jahreswechsel, sondern fange gleich jetzt an!

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