Sei ein Leuchtturm!

Leuchtturm
Es ist eine Idee, zu der ich neulich etwas gelesen habe und die ich dir nicht vorenthalten will. Es geht darum, dass du dein Leben in der Funktion eines Leuchtturms leben solltest. Ja eines Leuchtturms. Was genau dahinter steckt und wie du das Ganze für dich umsetzen kannst, erfährst du im folgenden Blogpost.

Warum ein Leuchtturm?

Ein Leuchtturm? Zunächst möchte ich darauf eingehen, was eigentlich die Aufgabe eines Leuchtturms ist. Das lässt sich relativ einfach zusammenfassen: Ein Leuchtturm soll Schiffe davor warnen, zu dicht an das Land zu fahren, wo sie womöglich auflaufen könnten. Er soll also ihre Route absichern. Er soll die Schiffe in einem gewissen Sinne beschützen. Genau das sollten wir als Männer auch tun. Wir sollten die, die uns lieb sind, warnen. Wir sollten dafür sorgen, dass sie sicher sind und wir sollten sie beschützen. Aber wir sollten das so tun, wie auch ein Leuchtturm das tun würde. Und ein Leuchtturm steht fest auf einer Stelle. Er kann sich nicht bewegen und anderen zu Hilfe eilen. Aber er kann leuchten und anderen mithilfe seines Lichtkegels zur Selbsthilfe helfen. Und genau das wollen wir auch! Wir können nicht immer allen helfen und ihnen unter die Arme greifen. Wir können aber sehr wohl inspirieren und mobilisieren.
Du musst dir dabei immer dessen bewusst sein, dass du natürlich niemals alle und jeden erreichen wirst. Es gibt immer wieder Menschen, die zwar laut nach Hilfe rufen, die sich aber eigentlich gar nicht helfen lassen wollen. Wenn du diesen Leuten hinterher läufst und ihnen mit deiner eigenen Kraft und Arbeit zu helfen versuchst, werden das vergebene Mühen sein. Davon abgesehen wirst du relativ schnell auch auf physikalische Grenzen treffen. Du kannst nur einer kleinen und beschränkten Menge von Personen zur gleichen Zeit helfen. Die Lösung dafür ist, dass du den Leuten, die deine Hilfe wollen, vor allem helfen musst, sich selbst zu helfen.
Problematisch ist dabei, dass es auch viele Leute gibt, die sich zwar helfen lassen wollen, die aber eigentlich erwarten, dass du alles für sich tust. Sie wollen sich gar nicht selbst helfen, sondern haben vielmehr die Erwartung, dass sie nur nach Hilfe rufen müssen und irgendjemand anderes (du!) dann schon alles erledigen wirt. In unserer modernen Gesellschaft, insbesondere hier in Westeuropa, ist das gefühlt schon Gang und Gäbe. Viele Leute schreien nach einer Institution, einer Behörde oder einer sozialen Einrichtung, die Ihnen helfen soll. Die sollen dann aber bitte nicht Hilfe zur Selbsthilfe geben, sondern am besten das Rundum-Sorglos-Paket liefern, sodass die Hilfesuchenden gar nichts machen müssen. Das hilft aber auf Dauer nicht weiter, sondern führt vielmehr zu einer Abhängigkeit von anderen, aus der die Betroffenen so schnell nicht mehr herauskommen. Dabei wäre es nicht nur viel sinnvoller, sondern auch respektabler, wenn man sich selbst zu helfen weiß. Anleitung dazu soll es natürlich geben. An dieser Stelle kommt wieder der Leuchtturm ins Spiel.
Als Leuchtturm fungierst du als gutes Vorbild. Desto heller du leuchtest, um so mehr wirst du auch beachtet. Du erreichst mehr Leute, als wenn du jeden einzelnen persönlich angehst und ihm hilfst. Und du verschwendest deine Energie nicht an diejenigen, die zwar nach Hilfe rufen, sich aber eigentlich doch nicht helfen lassen wollen. Du könntest jetzt einwerfen, dass das ja viel zu passiv ist und dass du so doch keinem wirklich helfen kannst. Aber dem ist nicht so. Dadurch dass du als gutes Vorbild vorangehst, hast du sogar mehr Einfluss auf andere, als dir bewusst ist. Alle die wirklich etwas in ihrem Leben ändern wollen, werden sich an dir orientieren. Genau diese Leute sind es, denen du helfen willst. Und genau diese Leute sind es auch, die du als Leuchtturm erreichst.

Wie wirst du ein Leuchtturm?

Mache dir Gedanken, was dir wichtig ist und wofür du stehst. Und überlege dir außerdem genau, wofür du nicht stehst. Denn auch diese Abgrenzung ist sehr wichtig. Anhand dieser Grundfesten überlegt du dir nun, wie du in verschiedenen Situationen und Umgebungen reagieren willst. Lasse sie nicht einfach auf dich zukommen, sondern mache dir im Vorfeld Gedanken. Wenn der Leuchtturm sich erst im Moment des Sturms Gedanken machen würde, was er nun eigentlich tun kann und wie er das umsetzt, kommt es auf dem Wasser schon zur Katastrophe.
Wenn du dir dessen bewusst bist, was du willst, musst du es nach außen tragen. Erzähle den Leuten, wofür du stehst und wofür du nicht stehst. Lass sie wissen, was dir wichtig ist. Helfe Ihnen, indem du ihnen sagst und zeigst, was du kannst und tust. Lass dich nicht davon abbringen, weil du dir Gedanken machst, was die anderen über dich denken könnten. Das soll dir egal sein. Wenn sie deine Hilfe nicht wollen, ist es auch gut. Du kannst und willst niemanden zwingen. Auch von Gegenwind, blöden Kommentaren oder Einwänden sollst du dich nicht beeinflussen lassen. Die wird es immer geben, egal was du tust. Und du sollst das tun, was für dich wichtig und richtig ist und nicht das, was andere vielleicht von dir erwarten. Du kannst es sowieso nicht allen recht machen. Lass dir also nicht einreden, dass das, was du tust, nicht das richtige wäre. Es gibt immer Leute, die dir schaden wollen, Leute, die sich selbst an die Stelle bringen wollen, an der du gerade bist. Lass das nicht zu! Bleibe standfest und zieh dein Ding durch!

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